Willkommen beim Apothekerverband Brandenburg
567 Apotheken beraten die Brandenburger Bevölkerung tagtäglich in Gesundheitsfragen und versorgen sie flächendeckend mit Arzneimitteln. Die Inhaber von 538 Apotheken sind Mitglied im Apothekerverband Brandenburg, der ihre gemeinsamen wirtschaftlichen, arbeitsrechtlichen und berufspolitischen Interessen nach außen vertritt.
Seinen Mitgliedern bietet der Apothekerverband Brandenburg vielfältige Dienstleistungen - wie z.B. tagesaktuelle Informationen zu Rechtsfragen - und bildet ein Forum, in welchem verbandspolitische Ziele diskutiert sowie Interessenkonflikte zwischen Mitgliedern gelöst werden. Alle Aktivitäten des Apothekerverbandes dienen seinen Mitgliedern, ohne dass er dabei eigene wirtschaftliche Ziele verfolgt.
Lernen Sie den Apothekerverband Brandenburg auf den folgenden Seiten besser kennen und erfahren Sie mehr über die Arbeit, die in Brandenburger Apotheken Tag für Tag geleistet wird! Besonders möchten wir Sie auf die Rubrik „Aktuelles" verweisen, in der Sie nicht nur Nachrichten aus der Arbeit des Verbandes sondern auch zu aktuellen Gesundheitsthemen finden.
Apotheken sorgen auch 2011 für Milliardeneinsparungen bei Krankenkassen
Trendumkehr bei den Arzneimittelausgaben: Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steht bei Medikamenten auf der Bremse. 2010 gaben die Kassen nur 1,1 Prozent mehr für Medikamente (ohne Impfstoffe) aus als im Vorjahr. Abzüglich der Einsparungen aus den geheimen Rabattverträgen dürfte es sogar zu einer Stagnation gekommen sein. Die Kassen gaben 27,9 Mrd. Euro (2009: 27,6) für Arzneimittel aus abzüglich Rabattverträge. Diese Werte ermittelte der Deutsche Apothekerverband (DAV). Damit liegen die Arzneimittelausgaben deutlich unter den Erwartungen von Kassen und Ärzten, die zuletzt ein Wachstum von 2,5 Prozent prognostiziert hatten.
Für 2011 rechnet der DAV mit sinkenden Ausgaben für Arzneimittel. „Die Kassen nehmen mehr ein und geben weniger aus – aber trotzdem sollen Apotheken immer mehr zusätzliche Leistungen für immer weniger Geld bieten. 2010 führten die Apotheken rund 1,0 Mrd. Euro an Zwangsabschlägen an die GKV ab; 2011 dürften es sogar 1,2 Mrd. Euro sein. Denn seit dem 1. Januar müssen alle Apotheken einen erhöhten Zwangsrabatt zugunsten der GKV leisten. Hinzu kommt noch die Umsetzung der Rabattverträge durch die Apotheken: 2010 haben die Kassen nach DAV-Schätzungen dadurch rund 1 Mrd. Euro gespart, 2011 wird es deutlich mehr sein. Diese Rabatte auf der Basis geheimer Rabattverträge sind in den „offiziellen“ Arzneimittelausgaben nicht enthalten, sondern müssen davon abgezogen werden.
Die Zahl der ärztlich ausgestellten Rezepte blieb mit 453 Millionen im Jahr 2010 fast konstant. Allerdings sank die Zahl der abgegebenen Arzneimittelpackungen um 0,7 Prozent von 736 auf 731 Millionen Stück. Mit der fast unveränderten Zahl abgegebener Medikamente stagnierte faktisch das Apothekenhonorar, da die Arzneimittelpreisverordnung einen Festzuschlag pro Packung vorschreibt. Das führt wiederum durch den steigenden Kassenabschlag nun zu sinkenden Erträgen bei den Apotheken. Zu zusätzlichen Einsparungen führt auch der seit Sommer 2010 geltende höhere Herstellerabschlag.



