Willkommen beim Apothekerverband Brandenburg
567 Apotheken beraten die Brandenburger Bevölkerung tagtäglich in Gesundheitsfragen und versorgen sie flächendeckend mit Arzneimitteln. Die Inhaber von 538 Apotheken sind Mitglied im Apothekerverband Brandenburg, der ihre gemeinsamen wirtschaftlichen, arbeitsrechtlichen und berufspolitischen Interessen nach außen vertritt.
Seinen Mitgliedern bietet der Apothekerverband Brandenburg vielfältige Dienstleistungen - wie z.B. tagesaktuelle Informationen zu Rechtsfragen - und bildet ein Forum, in welchem verbandspolitische Ziele diskutiert sowie Interessenkonflikte zwischen Mitgliedern gelöst werden. Alle Aktivitäten des Apothekerverbandes dienen seinen Mitgliedern, ohne dass er dabei eigene wirtschaftliche Ziele verfolgt.
Lernen Sie den Apothekerverband Brandenburg auf den folgenden Seiten besser kennen und erfahren Sie mehr über die Arbeit, die in Brandenburger Apotheken Tag für Tag geleistet wird! Besonders möchten wir Sie auf die Rubrik „Aktuelles" verweisen, in der Sie nicht nur Nachrichten aus der Arbeit des Verbandes sondern auch zu aktuellen Gesundheitsthemen finden.
Nur noch 2,6 Prozent der GKV-Ausgaben für Apotheken
Angesichts der öffentlichen Kontroversen um die Ausgaben der Gesetzlichen Kranken-versicherung (GKV) machen die Apotheken darauf aufmerksam, dass sie die rund 70 Millionen GKV-Versicherten in Deutschland für nur 2,6 Prozent der GKV-Ausgaben mit lebenswichtigen Arzneimitteln versorgen - flächendeckend, kompetent, persönlich, unabhängig, sicher und rund um die Uhr.
Somit kosten die rund 21.600 Apotheken die Krankenkassen deutlich weniger Geld als z.B. noch im Jahr 2000 (2,9 Prozent) oder 2005 (2,8 Prozent). Das geht aus den Berechnungen der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände im Dezember 2009 hervor.
Der so genannte Wertschöpfungsanteil der Apotheken ist somit einer der kleinsten GKV-Ausgabenposten. In den 21.600 Apotheken im Bundesgebiet arbeiten mehr als 145.000 Beschäftigte. Die Apotheken beschäftigen mehr Menschen als Pharmazeutische Industrie (127.000) und Großhandel (12.000) zusammen. Als mittelständische Ausbilder spielen sie eine große Rolle, weil dort fast 10.000 junge Menschen einen pharmazeutischen Beruf erlernen.
Der 2,6-prozentige Apothekenanteil an den GKV-Gesamtausgaben in Höhe von knapp 161 Mrd. Euro entspricht im Jahr 2008 einer Summe von 4,1 Mrd. Euro (Quelle: BMG, KJ1). Die Apotheken werden buchhalterisch als Teil der Position „Arzneimittel" geführt, der 16,6 Prozent bzw. 26,7 Mrd. Euro ausmacht. Davon entfallen auf die pharmazeutische Industrie und den pharmazeutischen Großhandel insgesamt 18,3 Mrd. Euro, auf den Staat durch die Mehrwertsteuer 4,3 Mrd. Euro.




