Post-Apotheke in Döbern Punkt-Apotheke in Erkner Rats-Apotheke in Doberlug-Kirchhain Apotheken-Logo
18.07.2016

Reiseapotheke an das Urlaubsland und den Reisestil anpassen

Wer in den Urlaub fährt, sollte vor allem bei Auslandsreisen auch an eine Reiseapotheke denken. Was in die Reiseapotheke gehört, hängt unter anderem vom persönlichen Reisestil, dem Reiseziel und der jeweils benötigten medizinischen Versorgung im Urlaubsland ab. So werden für eine mehrwöchige Rucksacktour durch Südostasien andere Inhalte für die Reiseapotheke benötigt, als für einen kurzen Strandurlaub an einer der Mittelmeerküsten.
 
Für möglichst viele Fälle von Erkrankung und Verletzung vorzusorgen, kann durchaus ratsam und praktisch sein. Aber sicherlich möchte niemand einen extra Koffer nur für Medikamente und Verbandstoffe mitnehmen.
Reisende sollten sich deshalb bei der Zusammenstellung ihrer Reiseapotheke vom Apotheker beraten lassen und einen für die Reise passenden Kompromiss finden. Für einige Länder bestehen auch Impfhinweise, die in der Apotheke erfragt werden können.
 
Selbst bei Tagesausflügen sollten ein Schmerzmittel, ein Medikament gegen Durchfall, ein Desinfektionsmittel und etwas Verbandstoff immer mit von der Partie sein. Eine umfassende Reiseapotheke enthält Medikamenten, die auch in eine Hausapotheke gehören, ergänzt mit Arzneimitteln gegen häufige Reisebeschwerden. Das sind zum Beispiel Reisedurchfall oder -übelkeit. Wer dauerhaft Medikamente benötigt, sollte rechtzeitig daran denken, diese auch in ausreichender Menge mitzunehmen. Für bestimmte Arzneimittel wie z.B. Betäubungsmittel können gesonderte Einfuhrbestimmungen gelten, die vor Antritt einer Reise geklärt werden sollten.
 
Die beste Vorsorge im Urlaub ist, alle notwendigen Medikamente aus dem Heimatland mit in das besuchte Land zu nehmen. Denn nicht immer kann man sich auf eine Notfallversorgung vor Ort verlassen. In Ländern, in denen die Infrastruktur und eine flächendeckende Gesundheitsversorgung weniger gut ausgebaut ist, sollten Reisende nicht immer damit rechnen, dass es vor Ort Apotheken gibt oder. diese jederzeit erreichbar sind. Auch können Medikamente nicht zuverlässig verfügbar oder gefälscht sein. Zudem können Sprachbarrieren zu Komplikationen führen, da Medikamente im Ausland oftmals unter anderen Namen als in Deutschland vermarktet werden.
 
Foto: ABDA 

Aktuelles

07.03.2022
ABDA-Pressemitteilung: Kassen gefährden Anschlussversorgung mit Arzneimitteln nach Krankenhausentlassung
mehr...

04.03.2022
Ukraine-Krise – besser Geld als einzelne Medikamente spenden
mehr...

22.11.2021
Pressemitteilung: Bestellobergrenzen für Biontech-Impfstoff nicht zielführend
mehr...

02.10.2021
39. AVB-Mitgliederversammlung wählt neuen AVB-Vorstand
Mitgliederversammlung bestätigt Olaf Behrendt als Vorsitzenden des AVB Zwei neue Mitglieder im Vorstand
mehr...

21.04.2021
Lieferengpässe bei lebenswichtigen Arzneimitteln auch 2020 auf hohem Niveau
mehr...