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02.10.2012

Apotheken in Brandenburg informieren mit Fakten zu dem Vorurteil: "Es gibt zu viele Apotheken"

Der Apothekerverband Brandenburg e.V. und seine Mitglieder begegnen seit dieser Woche mit Fakten und Informationen dem immer wiederkehrenden Vorurteil, dass es zu viele Apotheken gebe. Im Rahmen der Informationskampagne "Apotheken informieren" klären die brandenburgischen Apotheken mit ehrlichen Argumenten und Handzetteln über das weit verbreitete Klischee "der zu vielen Apotheken" auf.

Was also bedeutet zu viel Apotheken? Zu viel Service? Zu viel Beratung? Bei einer hohen Apothekendichte liegt doch der Vorteil klar auf der Hand: Eine wohnortnahe, schnelle Arzneimittelversorgung mit qualifizierter Beratung bietet auch Lebensqualität. Besonders bei nachlassender Mobilität können sich ältere Menschen so noch besser und länger selbst versorgen. Zudem ermöglicht es ein Mehr an Apotheken dem Patienten, sich die Apotheke herauszusuchen, in der er sich am besten beraten fühlt. Und schließlich spielt die Anzahl der Apotheken für die Kosten im Gesundheitswesen keine Rolle. Denn die Kosten für die Krankenkassen werden von den zu behandelnden Krankheiten und den eingelösten Rezepten verursacht und nicht von der Anzahl der Apotheken.

>Es gibt zu viele Apotheken!< Diese, oder ähnlich formulierte Aussagen finden sich auch immer wieder in der aktuellen Diskussion um die Finanzierung der Apotheken. Aber diese Argumente werden auch nicht richtiger durch ständige Wiederholung. Mit Plakaten und Handzetteln informiert die Kampagne mit einfachen und verständlichen Fakten, warum es falsch ist, davon zu sprechen, dass es zu viele Apotheken gebe.

Die Kampagne versteht sich als Anregung zum Nachdenken und als Anstoß zum Dialog mit den vielen Menschen, die täglich in die Apotheken kommen und die Anliegen und Positionen der Apothekerinnen und Apotheker nicht nachvollziehen können. Ziel der Kampagne ist es, einen Dialog zwischen Patient und Apotheker anzustoßen, der durch Information, Transparenz und Aufklärung erreicht werden soll.

Ausführliche Informationen und sämtliche Themen der Kampagne finden Sie auch auf der Internetseite www.apotheken-informieren.de.

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